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Odwiedzin: 73

Die grundsätzliche Frage aller Caravaning-Fans – Wohnmobil oder Wohnwagen?

Jedes Jahr sieht man an Straßen immer mehr Wohnmobile und Wohnwagen – der Campingboom in Europa ist ungebrochen – das steht schon fest, aber womit gelingt unsere Tour am besten? Wir versuchen in diesem Beitrag, euch die Differenzen zu zeigen. Vielleicht stehst du auch kurz vor der Entscheidung? Was passt dir besser – ein WoMo oder doch ein WoWa? Sicherlich wird jeder Caravaner den eigenen Wahl würdigen. Lies einfach unseren objektiven Überblick, um dir deine eigene Meinung zu bilden. 

Mobilität und Übernachtungsmöglichkeit – WoMo vs. WoWa

Die beiden Varianten ermöglichen eine variable Urlaubszeit – die Sorge um Übernachtung oder Wetter entfällt komplett – man entscheidet selbst, was und wann gemacht wird.

Wenn ihr einen Caravan/Wohnwagen mietet, habt ihr den Vorteil, am Urlaubsort völlig flexibel zu sein. Auch wenn es sich plötzlich herausgibt, dass der ausgewählte Ort nicht besonders gastfreundlich ist, packen wir unsere Sachen einfach zusammen und fahren weiter, mit der Hoffnung, diesmal was Passendes zu finden – bei einem Standardurlaub mit Hotel usw. wäre es natürlich lästiger geworden.

Der Wohnwagen ist wahrscheinlich bessere Wahl, wenn wir uns entscheiden, 2 bis 3 Wochen an einem Campingplatz zu bleiben. Wohnmobil dagegen wird sich im Falle eines intensiven Aufenthalts als bessere Alternative herausstellen – man kann dort übernachten, wo man gerade bei einem Kurztrip hinfährt – in Extremfällen sogar am Straßenrand.

Wohnmobil oder Wohnwagen – Was lässt sich leichter fahren?

Natürlich hängt alles von den persönlichen Kenntnissen und Erfahrungen eines Campers ab, den Camping-Neulingen fällt das Fahren eines Wohnmobils aber sicherlich leichter. Mit dem Wohnwagen zu fahren, erfordert etwas mehr Übung und Praxis. Es gibt übrigens Plätze, wo man überhaupt mit einem Wohnwagen nicht reinfahren darf (z.B. an manchen Campingplätzen ist es verboten oder in einigen Gebirgsgebieten).

Fahren mit einem Camper kann jeder, der über Klasse-B-Führerschein verfügt, leider sieht die Situation bei Wohnwagen etwas komplizierter aus. Wenn 3,5 Tonnen überschritten werden, braucht man schon zusätzlich den Anhängerführerschein der Klasse BE.

Es ist zu betonen, dass es leichter ist, auf Bergstraßen mit einem Camper zu fahren – der Antrieb ist besser und auch dafür geeignet, bei einem Wohnwagen sind wir nur von unserem Auto abhängig.

Was kostet ein Urlaub mit WoMo und WoWa?

Wer günstig ins Blaue fahren will, wird  wahrscheinlich für einen Wohnwagen plädieren. Wenn es um die Anschaffung geht, sind die WoWas viel günstiger als Camper. Auch weitere Gebühren, wie Steuer oder KFZ-Versicherung usw. fallen deutlich geringer an. Selbstverständlich sind die Preise sehr unterschiedlich – auch wie bei einem Standardauto haben wir verschiedene Möglichkeiten. Alles hängt davon ab, wie viel Geld wir darin investieren möchten. 

Die Wohnmobile sind deutlich teurer. Es sind eigentlich richtige Häuser auf Rädern, die oft von renommierten Firmen (Mercedes, Fiat, Renault usw.) hergestellt werden. Dazu kommen weitere Kosten und Gebühren, die im Endeffekt großen Kostenaufwand ergeben. Es gibt eine Gruppe von Caravaning-Fans, die einen Lieferwagen kaufen und den selber zu einem Campervan umwandeln – das ist aber schon relativ komplex und mit großem Aufwand verbunden. Es ist sicherlich ein Thema für den nächsten Beitrag von iCamp ☺

Fazit – Wer sollte sich für welche Lösung entscheiden?

Wie bei jeder Entscheidung ist die Frage oft schwer. Beide Möglichkeiten haben sowohl Vor- als auch Nachteile und um die richtige Entscheidung treffen zu können, muss man eigene Prioritäten zusammenfassen. Erst wenn wir alle Pro und Contra aufführen, können wir die beste Option auswählen. 

Noch einmal kurz die wichtigsten Unterschiede: Der Wohnwagen ist billiger und ermöglicht bequemes Reisen vor Ort mit dem Auto. Eine Reise mit dem Wohnmobil dagegen ist flexibler und praktischer – was aber deutlich mehr kostet. Es ist nicht so, dass Geld der wichtigste Faktor ist. Es ist halt zu überlegen, welcher Reisetyp wir sind. Wie sieht mein Urlaub aus? Was will ich eigentlich während Campings tun? Das Thema ist sehr komplex zu betrachten.Abgesehen davon, was ihr wählt, gehören wir schließlich alle zu der Caravaning-Fans-Community ☺ Viel Spaß on Tour!

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