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Camping in der Wildnis – welche Gefahren beim Wildcampen zu berücksichtigen sind und worauf wir achten müssen – ein Überblick

Das Campen im Wilden wird generell von Enthusiasten solcher Aktivität positiv assoziiert – man denkt sofort an Freiheit, an engem Kontakt zur Natur und selbstverständlich an bisschen Abenteuer, vor allem wenn man sich das ganze Jahr über dem normalen Leben widmet und keine Zeit für spontane und spannende Erlebnisse hat. Wer also ein wenig Adrenalin braucht und gleichzeitig eine Reise ins Unbekannte plant, der zieht das Wildcampen in Betracht. Parallel muss man an Gefahren denken – Was kann auf uns im Wilden lauern? Da die Frage besonders wichtig für Einsteiger ist, haben wir die grundsätzlichen möglichen Probleme in einem Platz für Euch zusammengebracht. Ab in die freie Natur, Ihr Campingfreunde! Seid dafür aber gut vorbereitet ☺

Was zu beachten ist – bevor man ungewollt Probleme bekommt 

Natürlich gibt es beim Wildcampen eine Reihe von potenziellen Unannehmlichkeiten, worauf man prinzipiell keinen größeren Einfluss hat. Es gibt jedoch einige Regeln die das Wildcampen leichter machen und den eventuellen Stress mildern können.

Man muss vor allem überprüfen, ob es gesetzlich möglich ist, im von uns ausgewählten Staat, frei in der Natur zu campen. Es ist nicht so, dass wir überall in der Welt mit unserem Wohnmobil oder Zelt einfach so biwakieren und zelten dürfen. Wer also keine Strafe zahlen will, muss es vor der Reise kurz recherchieren. 

Im Weiteren muss man an die Natur denken, es sollte das erste Prinzip des Wildcampings sein. Schutz und Pflege der Natur während des wilden Campens sei die oberste Priorität und wir erinnern Euch immer daran – verlasse einen Platz so, wie du ihn vorzufinden wünschst! Die Reste am besten mit sich nehmen – das gilt auch für Bioabfall, da der Wald oder so kein Kompost ist. Das wilde Campen hat in manchen Kreisen schlechten Ruf vor allem durch Müll, der von manchen Caravaningfans überlassen wird. Seid verantwortungsbewusst. So einfach ist das. 

Noch  zu dem naturfreundlichen Verhalten gehört die Regel, dass man im Wald keine Feuer macht – es gibt zu großes Feuerrisiko und man gefährdet dazu auch den Tieren, bei denen wir eigentlich zu Gast sind. Als wilde Camper sollten wir ein Camping-Kocher nutzen.

Zum letzten beachten wir, ob wir zufälligerweise keinen naturgeschützten Park oder Schutzgebiet zum wilden Campen ausgewählt haben. Obwohl in vielen Staaten Wildcampen zugelassen wird, werden naturgeschützte Regionen überall gleich behandelt – es gibt grundsätzlich keine Ausnahmen, da es sich meist um gefährdete Ökosysteme handelt, wo jeder einzelne Fehler enorme Konsequenzen haben kann.

Welche naturbedingte Gefahren auf uns lauern können und was uns theoretisch schaden kann (obwohl es natürlich nicht passieren muss)

Wie schon erwähnt, es gibt beim Wildcamping zwei Gruppen von Problemen oder Sachen, die zu beachten sind. Zum einen sind das Dinge, die von uns total abhängig sind – wir können einen Platz auswählen, wo wir wild in der Natur campen wollen ohne darüber zu denken, ob wir gleich ein Strafzettel bekommen oder nicht. Die zweite Gruppe, worauf wir keinen großen Einfluss haben, sind naturbedingte Bedrohungen oder Unbequemlichkeiten. Da erläutern wir im Einzelnen was gemeint wird.  

Ein nahes, ungeplantes Treffen mit wilden Tieren gehört wahrscheinlich nicht zum Traum eines Wildcampers. Es kann aber in manchen Regionen vorkommen, vor allem natürlich im Gebirge oder allgemein in Wäldern, dass wir einem wilden Tier entgegenkommen. Angriffe von Bären und anderen Wildtieren sind schon bekannt, 2007 gab es einen tödlichen Unfall in den Vereinigten Staaten – es kann also passieren, dessen muss man bewusst sein. Am besten wäre über die Gegend vor der Ankunft recherchieren und prüfen welche Tiere uns während Wildcampings gefährden können.

Ein anderes potenzielles Risiko kann ein Jagdunfall sein. Wenn wir in totaler Wildnis biwakieren, es kann sein, dass wir uns auch in der Nähe eines Jägers befinden, natürlich bedeutet das nicht, dass wir sofort erschossen werden. Auf jeden Fall sollten wir aber gekennzeichnete Jagdgebiete vermeiden, um auf Nummer sicher zu gehen.   

Zum letzten erinnern wir Euch an Gefahren, die durch andere Menschen verursacht werden können. Das wilde Camping schafft leider gute Gelegenheit für Räuber und somit für kleine Diebstähle. Es sei gefährlich, alleine wild zu campen, wenn es aber schon der Fall ist, achten wir auf uns selbst.

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